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XING behindert junge Business Talente

14. Oktober 2008 | Allgemein | 12 Kommentare

Ist es schon mal jemanden aufgefallen? In den Datenschutzbestimmungen von XING steht folgendes:

13. “Unter 18″

Die Mitgliedschaft bei den XING-Diensten ist ausschließlich volljährigen Personen vorbehalten.

Dies wurde heute zum Anlass genommen meinen Co-Moderator in der XING WordPress Gruppe und XING Premium-Mitglied Dennis Morhardt komplett auszusperren.

Viele aus der Blogosphäre dürften Dennis als reifen und sehr engagierten Jugendlichen bekannt sein. Unter anderem hat er für die taz dessen ca. 60 Blogs realisiert und ist schon seit Jahren die Anlaufstelle, wenn es um WordPress Mu geht. Auch im Team von WordPress Deutschland ist er vertreten und aktiv.

Ich finde es sehr schade, dass eine Business Plattform wie XING so ein junges Talent aussperrt. Immerhin gibt es genügend Personen die schon mit 16 oder 17 Jahren in das Berufsleben einsteigen. Für diese wäre XING eine seriöse Alternative zu beispielsweise meinvz.

12 Kommentare

  1. Pascal 14. Oktober 2008 um 13:35

    Naja, ich habe bei meinem Geburtsdatum auch 1990 eingetragen (höher geht sowieso nicht). Es ist wirklich schade, dass man sich eigentlich erst ab 18 registrieren darf. Ist aber auch eine rechtliche Absicherung… und für die PRemium Accounts sowieso schon fast unumgänglich.

  2. Marcel 14. Oktober 2008 um 13:45

    Einerseits pflichte ich dir vollkommen bei, dass es extrem kontraproduktiv für so junge Talente sein kann, sie wegen so einer Lappalie zu behindern, aber irgendwas sagt mir, dass das dem Burschen ziemlich sonstwo vorbei gehen kann, er wird seinen Weg auch ohne XING machen.

  3. Valentin Tomaschek 14. Oktober 2008 um 13:51

    Marcel: Sicherlich wird er seinen Weg auch so gehen, aber einen geschäftstüchtigen und teilweise selbstständigen Jugendlichen der sich niemals bei XING hat zu schulden kommen lassen einfach auf Grund einer Beschwerde (die nur auf sein Alter beruht) auszusperren ist nicht wirklich social-like…

  4. Pascal 14. Oktober 2008 um 14:49

    Ich kenne Dennis gut und weiß, dass er in vielen Sachen erwachsener ist als so manche Erwachsene, die ich kenne…

    Ich selbst schließe mich übrigens meinem Namensvetter an: Ich bin 17. Xing, löscht mich!!

  5. Cem Basman 14. Oktober 2008 um 15:42

    Dennis ist ein hervorragendes Talent. Er ist deutlich reifer als sein Personalausweis es anzeigt. Er würde jede Referenz von mir bekommen, wenn er es wünscht.

    Doch irgendwo muss Xing eine objektive Grenze ziehen. Die ist nun mal die Volljährigkeit. dennis wird mit Sicherheit auch so die nächste kurze Zeit seinen Weg gehen, auch ohne in Xing präsent zu sein.

  6. Roland Panter 14. Oktober 2008 um 16:29

    Rechtliche Gründe kann ich nachvollziehen. Dann sollte man vielleicht bei Xing so konsequent sein und eine Unterschrift der Eltern einholen und akzeptieren. So ist es albern, denn die Qualität der Moderatoren kann man wirklich nicht am Alter festmachen. Wünsche Dennis Morhardt ganz unabhängig von Xing viel Erfolg! Toll, wenn jemand in diesem Alter schon so engagiert ist.

  7. Sebastian 16. Oktober 2008 um 08:48

    …Sondergenehmigungen für nachweislich minderjährige Selbstständige sind den Aufwand nicht wert…

    …als die noch OpenBC hießen und kleiner waren, hätte es bestimmt solche “Sondergenehmigungen” gegeben!

    Sehr schade eine solche Einstellung! Eigentlich sollte denen jeder Kunde wichtig sein!

  8. Blogging Magazin 12. Dezember 2008 um 23:28

    Ich finde es vollkommen in Ordnung eine solche Grenze zu ziehen. Es gibt ja grundsätzlich auch rechtliche Rahmenbedingungen die bei Verträgen eingehalten werden. Dabei ist nunmal die Volljährigkeit gesetzt und das ist gut so.

    Die jungen Wilden, so wie sie bei radio4seo mal genannt wurden, sollten auch öfter mal die AGB der unterschiedlichen Affiliate-Programme durchlesen. Ich habe bisher noch keines gefunden, wo nicht 18 Jahre Pflicht wäre. Es wundert mich, dass trotzdem so viele junge Blogger Werbung von diversen Plattformen einblenden. Man sollte nicht vergessen, dass die Vermarkter und jungen Blogger durch Falschangeben schnell Probleme bekommen können. Nicht nur das Sie keine rechtsgültigen Verträge eingehen, sondern auch mögliche Schadensersatzansprüche von Geschädigten, z.B. anderen Publishern die möglicherweise den Trigami-Auftrag nicht bekommen haben.

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